BUCHBESPRECHUNG

 

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Kenneth Oppel

 

Nachtflügel, 2008

 

Wer hat nicht schon einmal den Wunsch verspürt fliegen zu können? Ich jedenfalls habe es mir häufig gewünscht. Als ich dann dieses Buch las, legte ich es nicht mehr aus der Hand, da es auch diesen Wunsch beinhaltet.

Zum Buch: „Nachtflügel“ wurde von Kenneth Oppel geschrieben. Es ist die Vorgeschichte einer Fledermaus-Trilogie, doch in diesem wundervollen Buch geht es nicht nur um Fledermäuse. Es ist die Rede von Chiroptern. Diese Urahnen der Fledermäuse sind tagaktiv und können nicht fliegen. Kenneth Oppel erzählt, wie viel Angst jedes Lebewesen, auch der Mensch, hat vor dem ausgestoßen werden und dem nicht dazugehören. In dem Buch geht es um ein Chiropterjunges mit dem Namen Dämmer, das anders ist als die andern. Dämmer kann, wie er später herausfindet, im Dunkeln sehen und er kann fliegen. Er ist etwas besonderes, doch alle außer seiner Familie halten ihn für eine Missgeburt. Eines nachts kommen Feliden (katzenähnliche Raubtiere) auf die Insel, auf der Dämmer und seine Kolonie leben. In der Nacht wird die Kolonie überfallen. Viele sterben, darunter auch Dämmers Mutter. Ab dort beginnt eine schwierige Zeit. Die Mitglieder der Kolonie machen sich auf den Weg um eine neue Heimat zu finden. Dämmer soll ausgestoßen werden, da er von anderen Kolonien nicht akzeptiert werden würde und alle haben Angst davor, ebenfalls gehen zu müssen. Ob Dämmer ausgestoßen wird? Das verrate ich euch nicht. Ich kann nur jedem empfehlen der neugierig geworden ist, lest es!

Meine Meinung: Das Buch hat gruselige, schöne, geheimnisvolle und packende Stellen. Auch wenn ihr keine Tierfans seid oder lieber schnulzige Romane lest solltet ihr einfach mal den Anfang lesen. Vielleicht gefällt es euch genauso gut wie mir.

Sigrid, 13 Jahre