BUCHBESPRECHUNG

 

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Peter Schwindt

 

Die Rückkehr der Eskaty, 2009

 

„Morland. Die Rückkehr der Eskatay “ wurde von Peter Schwindt geschrieben. Es ist der erste Band einer Trilogie, soweit ich das verstanden habe. Es fängt alles damit an, dass Juri seine Familie verliert und sich auf den Weg macht sie zu rächen. Auf dem Weg kommt er in eine Höhle, wo er eine metallene Blume entdeckt, die ihn sozusagen angreift.

5Tess lebt seit sie denken kann im Waisenhaus. Kein Kontakt zur Außenwelt und Bestrafung bei jeder Kleinigkeit. Eines Tages macht sie mit ihren Freunden bei einem Streik mit, sie essen nichts und gehen nicht in die Schule. Der Direktor des Waisenhauses sieht sich gezwungen Maßnahmen zu ergreifen. Er nimmt sich jeden einzeln vor und jeder weiß, dass man dort nicht mehr herauskommt. Als Tess von einem Mann mitgezogen wird, macht es bei ihr jedoch klick und der Mann fliegt im hohen Bogen gegen die Wand. Sie flüchtet und springt über eine hohe Mauer in dieYork im Gegensatz ist nicht in Freiheit. Von seinem Vater, dem Staatsrichter, in der Villa gefangen gehalten( so kommt es ihm vor) sitzt er vor einem schweren Test. Am Nachmittag kommt sein Vater ganz gehetzt von der Arbeit und versteckt York in einem Raum in der Bibliothek. Von dort sieht er, wie sein Vater ermordet wird. Noch dazu vom Innenminister. Vor dem Privatsekretär seines Vaters muss er dann flüchten und findet sich im Kleiderschrank seines Zimmers wieder, obwohl er in den Kleiderschrank seines Vaters gelaufen war.

Hakon dagegen ist frei. Er zieht mit seiner Familie mit einem Zirkus durch das Land. Seine Schwester hat eine starke Lungenentzündung, so machen sie in einem Dörflein namens Vilgrund halt. Seine Schwester wird geheilt und sie geben eine Vorstellung. Leider wird Hakons Trick entlarvt dadurch gerät er so in Rage, dass er Geheimnisse ausplaudert, die nicht seine eigenen sind, sondern die eines wildfremden Mannes. Der Zirkus wird aus dem Dorf gejagt und sie müssen nach Lorick, der Hauptstadt, reisen.

Dort geht es im Moment jedoch turbulent zu. Es werden kopflose Leichen gefunden. Man setzt Kommissar Hagen Lennart auf diesen Fall an. Ein Bombenanschlag auf einen Gemüseladen stellt diesen Fall in den Schatten. Tess, die den Laden einen Moment zuvor verlassen hatte, wird bewusstlos und verletzt von einem Mann, dem Anführer einer Verteidigungsgruppe, mitgenommen und gepflegt.

Nachdem York erfahren hat, dass er nur der Adoptivsohn des Richters ist, reißt er auf der Flucht vor Egmont, dem Privatsekretär, aus und springt, wie er es nennt sich zu teleportieren, zum Bahnhof. Doch Egmont kann es auch. Zum Glück kommt Tess vorbei, bei der es wieder klick macht, sodass sie Egmont platt macht. Sie nimmt York mit zum Unterschlupf. Dort wird zusammen getragen, was alle insgesamt wissen. Es kommt heraus, dass Tess und York Gist sind und 12 Männer aus dem Ministerium Eskatay. Der Unterschied zwischen beiden ist, dass Gist sich fortpflanzen und ihre Fähigkeiten vererben können im Gegensatz zu den Eskatay, die von einer Blume infiziert werden. Auch wird vermutet, dass noch ein Gist im Staatsgefängnis sitzt. Und das stimmt. Hakon wurde festgenommen, doch mit Hilfe von Chefinspektor Lennart kann er ausbrechen.

In einem Zug nach Morvangar treffen alle Parteien zusammen. Tess und York mit der Armee der Morgenröte, Hakon mit Lennart und dessen Familie und das Ministerium. Ein heftiger Kampf entbrennt, bei dem beide Seiten, Hakon hat sich mit Tess und York verbündet, Opfer zahlen müssen. Zum Schluss trennen sich ihre Wege. Tess will mit Lennart zurück nach Lorick um seine Töchter zu retten. York und Hakon versuchen herauszufinden, was es mit dieser Blume auf sich hat und das Ministerium versucht sie zu fangen. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

Meine Meinung: Ich finde dieses Buch gut, die Geschichte ist spitze und es wurde so erzählt, dass man sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzten kann. Man sollte allerdings einen starken Magen haben, da die Leichen, die gefunden werden sehr detailliert beschrieben werden und man sollte Gewalt auch abkönnen. Schade finde ich, dass es so ein offenes Ende ist, aber es gibt ja noch die nächsten zwei Teile. Auch schwer zu verstehen, ist die ständig wechselnde Geschichte. Es wird immer zwischen Tess, York, Hakon und Lennart herum gewechselt. Aber alles in allem ist das eine sehr gelungene Erzählung.

Sigrid