BUCHBESPRECHUNG

 

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Mike Wilks
 

Mirror Scape, 2008

 

„MIRRORSCAPE´Gefangen im Reich der Bilder´“ von Mike Wilks
Zusammenfassung des Romans:
Die Geschichte des Romans „MIRRORSCAPE ´Gefangen im Reich der Bilder´“ von Mike Wilks spielt halb in der Realität und halb in einer Fantasiewelt. Der Hauptdarsteller Mel wird in seinem kleinen Heimatort als hervorragendes Naturtalent in der Malerei entdeckt und soll die Möglichkeit erhalten, per „Stipendium“ in die Schule des Meisters aufgenommen zu werden und dort das Malerhandwerk professionell zu erlernen. Allerdings gibt es vorerst einige Schwierigkeiten, die von Mels Familie bewältigt werden müssen, da Mel ohne notwendiges Privileg für das Herstellen von Gemälden, Zeichnungen angefertigt hatte. Dafür sollte er von der fünften Gilde, die für dieses Themengebiet zuständig ist, bestraft werden. Glücklicherweise ist der Meister Ambrosius Blenk, der das Privileg besitzt, im entscheidenden Moment zur Stelle und ermöglicht Mel seine Träume.

In der Schule des Meisters findet Mel schnell Freunde, mit denen er beobachtet, wie der Meister in seinem Atelier vor seinem Gemälde steht und plötzlich in diesem verschwindet. So werden die drei Freunde in das Geheimnis des reiches der Bilder unbeabsichtigt eingeweiht und wollen nun ebenfalls ein solches Bild herstellen, auf dem das erforderliche Siegel nicht fehlen darf, mit welchem sie in das Reich der Bilder gelangen können.

Ein spannendes Abenteuer beginnt, denn natürlich werden Mel und seine Freunde eines Tages von einem „nicht Eingeweihten“ bei ihren Heimlichkeiten ertappt und so nimmt das unglückliche Schicksal dann seinen Lauf, welches allerdings zugunsten der Freunde ausgeht. Nach der Entführung des Meisters müssen die drei Freunde ihn vor der Gefangenschaft im Reich der Bilder retten, denn man fühlt sich nach einer Weile krank, wenn man sich in fremden Gemälden, die man nicht selber gemalt hat, längere Zeit aufhält. Es wird umso gefährlicher, wenn ein Gemälde zu alt ist, sodass sich das Siegel auflöst und das Gemälde dann für den Besucher keinen Rückweg in die reale Welt mehr bietet. Doch es gibt mehrere Zugänge zur Bilderwelt „Mirrorscape“, nämlich durch andere Gemälde, die auch mit dem Siegel versehen sind. Die Protagonisten werden deshalb auch im Verlauf der Geschichte immer verwirrter, doch schließlich finden sie den Meister. Die Suche nach dem Meister und am Ende des Romans den Kampf zwischen Gut und Böse kann man als den inhaltlichen Höhepunkt der Geschichte Betrachten, denn zum Ende des Romans hin treibt die böse Fünfte Gilde ihr Unwesen in der Bilderwelt „Mirrorscape“, doch die Geschichte endet mit einem „Happy End“.

Kommentar:
Der Roman ist sprachlich sehr gut gelungen und Mike Wilks hat es geschafft einen Roman zu schreiben, der zwar nicht vor Spannung und Dramaturgie platzt, jedoch den Leser dazu verleitet, das Lesen immer fortzuführen.
Durch die relativ harmlose Schreibweise mit wenigen etwas gröberen Szenen, ist das Buch Jungen wie auch Mädchen ab dem Alter von ca. 12 Jahren zu empfehlen. Für jüngere Kinder könnte es schwierig sein, dem teilweise verwirrenden Verlauf der Geschichte zu folgen. Nach oben hin ist keine Altersgrenze zu setzen. Da kommt es einfach auf den Geschmack an. Es können durchaus auch Jugendliche und Erwachsene Spaß am Lesen dieses Werkes haben. Speziell für Malbegeisterte Kinder, für Kinder, die gerne Gemälde im Museum betrachten und sich eventuell in die Welt hinter den Bildern hineinträumen, für Kinder, die gerne Geschichten lesen, die in zwei Welten spielen und für Harry Potter Fans, da auch in diesem Roman Geheimgänge und Magie eine große Rolle spielen, ist der Roman besonders gut geeignet.
Es gibt aber auch actionreiche Szenen, in denen zwei Parteien gegeneinander kämpfen. Actionfans können also auch Gefallen an Mike Wilks Roman finden.

Camilla, 16 Jahre